Welcome to MMA!

Seit Oktober 2019 stellen sich 15 neue Studierende der Herausforderung MMA. Das erste Semester ist fast überstanden und alle sind in der (nicht für alle) neuen Umgebung und dem MMAlltag angekommen. Darum wird es Zeit für einen Blick auf das neue Team und ihre ersten journalistischen Ergebnisse!

DOK Leipzig

Wie auch ihre Vorgänger*innen, startete der Jahrgang 2019/21, neben organisatorischer Langeweile und ersten theoretischen Inhalten, gleich mit dem Sprung ins kalte Wasser: Live-Berichterstattung zum DOK Filmfestival über Instagram und Twitter. In kleineren Teams haben die Studierenden eine umfangreiche Vorrecherche zu Personen, Filmen und Themenschwerpunkten angelegt und auf dieser Basis vor Ort über ausgewählte Filme berichtet. Die Lehren, die das Team aus dieser ersten praktischen Aufgaben gezogen haben, konnten sie gleich in der nächsten Aufgabe anwenden.

#waswagen

Unter dem Leitmotiv der Gründerwoche Halle 2019 des Gründerservice der Uni Halle #waswagen hat der Studiengang über den Instagram Kanal (@gruenderservice) des Gründerservice und über den Twitterkanal des Studiengangs (@mmautor) live von den Veranstaltungen der Gründerwoche berichtet. Wieder wurde im Vorfeld fleißig recherchiert, feste Teams für Instagram und Twitter eingeteilt, Reaktionspläne erstellt, Tonalität und Layouts festgelegt und gepostet was die mobilen Endgeräte hergeben. Die Ergebnisse konnten sich nicht nur sehen und hören lassen, sie haben auch die Erwartungen des „Auftraggebers“ erfüllt und die Community inhaltlich und unterhaltsam auf dem Laufenden gehalten.

MDR Reportertage

Zum ersten Semester MMA gehören auch die MDR Reporter*innentage. Für die Studierenden, die ihre Schnuppertage im März absolvierten, bot sich eine besondere Herausforderung, der sich bis dahin noch keiner der Studierenden des Studiengangs je stellen musste: MDR Reportertag aus dem Homeoffice. Doch auch unter diesen besonderen Umständen haben alle Studierenden des Jahrgangs 2019/21 ihre Reporter*innentage erfolgreich absolviert und vieles gelernt. Nicht nur über die journalistische Arbeit in einer öffentlichen Rundfunkanstalt, unter normalen und außergewöhnlichen Umständen, sondern auch über sich selbst.

Das Team

Wer die neuen Studierenden nun genau sind, woher sie kommen, was sie vor MMA gemacht haben, was sie hoffen und erwarten, das erzählen alle 15 ausführlich auf dem Instagramkanal des Studiengangs.

Wer studiert MMA und warum?

Nach eineinhalb Jahren startet der aktuelle Jahrgang nun in die finale heiße Phase: Masterprojekt und Masterarbeit. Bevor sich die 13 Studierenden in alle Himmelsrichtungen verstreuen, wollen einige von ihnen dem nächsten Jahrgang eine kleine Nachricht hinterlassen. Denn aktuell läuft die Bewerbungsfrist, noch bis 15.Mai 2021 ist es möglich sich für den neuen Jahrgang zu bewerben. Alle Informationen findet ihr hier auf der Seite, eine kurze Übersicht auch in unserem Infoartikel. Es folgen die Antworten auf die Frage, wer studiert gerade und wie war es:

Neben dem Studium hat Ulrike für die Mitteldeutsche Zeitung geschrieben, aktuell arbeitet sie bei einem IT- Unternehmen. Nach dem Abschluss will sie in Richtung Mediengestaltung durchstarten.

Ulrike Kuhrt MultiMedia & Autorschaft

Ulrike Kuhrt
Foto: Lisa Ossowski

“Die komplexe und vielseitige Ausbildung ermöglicht uns weite Berufsfelder und – chancen. Speziell im Bereich Journalismus ist flexibler Einsatz gefragt, ein Journalist muss heutzutage Gestalter, Postproduzent und Schreiberling sowie Rechercheur/Wissenschaftler in einem  sein. Auch in die Lehre zu gehen, ist eine Option.

Die vielfältigen Kooperationen und daraus resultierende, bereits existente Jobangebote ermöglichen zudem einen Fuß ins Berufsleben zu setzen, neben dem ohnehin schon sehr praktischen Studium.

Was von den Lehrenden nicht vergessen wird: Die Zukunft ist digital. Vorlesungen müssen umgedacht und neu erfunden werden. Digitalisierung in der Lehre ist längst keine Theorie mehr, sondern wird im MMA-Studiengang bereits täglich praktiziert. Davon profitieren nicht nur die zukünftigen MMA-Studiengänge, sondern auch die zukünftigen Kolleg:innen und das Arbeitsumfeld sowie die Universität.”

Lukas Kammer hat für den MMA-Master den weiten Weg von Tübingen nach Halle auf sich genommen und nutzt jede Gelegenheit, die neue Heimat kennenzulernen. Wer Lukas sucht, findet ihn entweder in einem politischen Vortrag oder in der Raucherecke.

Lukas Kammer MultiMedia & Autorschaft

Lukas Kammer
Foto: Lisa Ossowski

 

 

Die lokale Ausrichtung hilft dabei, ein eigenes Netzwerk aus Quellen, Ansprechpartner:innen für die Zukunft aufzubauen.”

 

 

Lisa Ossowski sieht als Filmemacherin und Fotografin die Welt stets durch die Linse ihrer Kamera. Neben dem Studium arbeitet Lisa für das Fraunhofer Institut in Halle und lauscht leidenschaftlich gern Hörbüchern gegen Bezahlung.

Lisa Ossowski MultiMedia & Autorschaft

Lisa Ossowski
Foto: Alisa Sonntag

“MMA leistet, was andere Studiengänge an einer Universität nicht leisten können: aktuelle Medienentwicklungen und -prozesse auf einem fundierten theoretischen Wissen zu betrachten und Praxis mit Theorie zu verbinden. MMA ist nicht losgelöst von der Branche, sondern mit ihr verbunden und bereitet uns Studierende umfassend auf das Berufsleben vor.

Unabhängig von ökonomischen Faktoren ist es in diesem Studium möglich, experiementell neue journalistische Wege zu gehen und auszuprobieren, hier kann avantgardistischer Journalismus stattfinden.”

Du stehst auf Recherche? Wir auch!

MM&A

Noch bis 15. Mai 2019 ist es möglich sich für den angewandten Medienmaster „MultiMedia & Autorschaft“ zu bewerben.

Worum geht’s?

Um digitalen Journalismus und Themen des digitalen Zeitalters wie Desinformation, Big Data, Machine Learning und Netzphänomene. Konkret profiliert sich das Studium durch die Verknüpfung von Medientheorie und Praxis. Wir arbeiten in jedem Durchgang mit verschiedenen Praxispartnern zusammen, u.a. MDR Sachsen-Anhalt Online, The Buzzard, der Landeszentrale für politische Bildung, dem Stadtmuseum Halle oder dem Fraunhoferinstitut IMWS.

Wer kann sich bewerben?

Alle Interessierten mit einem abgeschlossen Bachelorstudium der Geistes- oder Sozialwissenschaften, Kunst- oder Kulturwissenschaften, auch Quereinsteiger mit Aufgeschlossenheit und Neugier gegenüber digitalen Medien und Themen sind willkommen.

Was bringt mir das Studium?

Die Absolventinnen und Absolventen können sich nach dem zweijährigen Studium durch eine Vielzahl von Referenzen empfehlen. Beispielhaft dafür ist das Jahrgangsprojekt „Grenzenlos – Wege nach der Wende“, ausgezeichnet mit dem 1. Platz beim Journalistennachwuchspreis des Deutschen Journalisten-Verbands. Aber auch ein Kanal wie @nachhaltig.kritisch von unserem aktuellen Projekt Facing The Future ist eine guter Ausgangspunkt für eine Bewerbung.

Wie kann ich mich bewerben?

Digital und analog bis 15. Mai 2019 mit folgenden Unterlagen: zweiseitiges Motivationsschreiben (nicht handschriftlich), Lebenslauf, Zeugnisse und Arbeitsproben (dazu zählen vorallem journalistische und andere medienpraktische Arbeiten auch aus vorherigem Studium und Praktika).

Mehr Infos?

Schreib uns: maren.schuster@medienkomm.uni-halle.de, Tel.: (0345) 55 236 29
Triff uns im MMZ: 03. Mai 2019, 18 Uhr Speedlab zu Facing The Future
Triff uns am Campus: 13. Mai 2019 Master Messe Uni Halle
Wir verschicken auch gern einen Infos zu unseren aktuellen Projekten.

Alle Informationen zum Bewerbungsverfahren findet Ihr auch hier auf der Seite unter dem Menüpunkt „Studium“ und „Bewerbung“.

MMA launcht „Facing The Future“ 03. Mai 18 Uhr

Warum Angst vor der Zukunft? Facing The Future

In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Wie viel Raum bleibt für Ideale und Utopien? Wie viel hängt von Herkunft und Bildung ab und wie lange verträgt unsere Erde uns noch? Das und mehr fragen die Master des Studiengangs MultiMedia und Autorschaft in ihrem journalistischen Jahrgangsprojekt Facing The Future, das sie am 03. Mai 2019, ab 18 Uhr im MMZ, R. 101 in einem Themenabend mit dem Motto Gib mir fünf vorstellen.

Für das Projekt Facing The Future haben sich die Master, ausgehend von der Frage “Warum Angst vor der Zukunft?”, mit Nachhaltigkeit, dem Leben nach dem Kohleausstieg in der Lausitz, dem Scheitern, unserem Sozialstaat und der Abhängigkeit unserer individuellen Zukunft von Herkunft und Bildung auseinandergesetzt.

Um einen persönlichen Zugang zu allen fünf Projekten zu ermöglichen, wird das Projekt mit einem Themenabend eröffnet. Eingeladen sind alle, die Lust haben, sich der Zukunft zu stellen.

Wer jetzt neugierig geworden ist, findet die Facing The Future Spin-Offs von den Projektteams ScheiterHeiter und nachhaltig.kritisch auf Instagram. Dort haben schon mehr als 2500 Menschen die Porträts und wissenschaftsjournalistischen Beiträge zu Nachhaltigkeitsthemen gelesen.

Facing The Future

 

Alle Artikel, Interviews, Fotos, Videos und ein Test mit einem Blick auf die statistischen Wahrscheinlichkeiten der eigenen Zukunft sind ab dem 03.05.2019 unter www.facingthefuture.de zu finden.

Filme gegen das Vergessen

Im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus zeigt das Stadtmuseum drei Filme aus unserer Reihe „Stolpersteine – Filme gegen das Vergessen“. Die dokumentarischen Kurzfilme aus der Reihe setzen sich mit der Idee der Stolpersteine auseinander, zeichnen die Lebenswege von Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung nach und erinnern an Menschen die bis heute unter Diskriminierung leiden. Die Produktionen, die am Gedenktag zu sehen sein werden, führen uns mit dem ‚Operettenkönig‘ Leo Schönbach ins Exil nach Shanghai, zeigen in Kein Happy End eindringlich die Unausweichlichkeit der menschenverachtenden Vernichtungsmaschinerie der Nationalsozialisten und zeichnen in Gudrun Goeseke gegen das Vergessen die Geschichte der Frau nach, die Zeugnisse des jüdischen Lebens in Halle gerettet und ein Archiv der halleschen Jüdinnen und Juden angelegt und gegen alle Widerstände verteidigt und beschützt hat

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen! Zur Filmvorführung sind Studierende anwesend und werden einen Einblick in ihre Recherchen zu neuen Filmproduktionen geben.

Weitere Filme der Reihe finden Sie auf unserem YouTube-Kanal sowie auf dem Bildungsserver des Landesinstituts für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA).

Feinstaub-Projekt veröffentlicht

Die Arbeiten der MM&A-Studierenden des Feinstaub-Projektes sind nun bei MDR Sachsen-Anhalt online veröffentlicht. Die im Sommersemester 2018 entwickelten vier journalistische Formate zum Thema „Luftqualität in Halle“ verfolgen datenjournalistische Ansätze und informieren über das Thema auch auf ungewöhnliche und unterhaltsame Weise:

Der unsichtbare Fein(d)staub – Ein Messperiment in Halle
Ein Rundgang durch die Stadt zeigt die Feinstaubbelastung an verschiedenen Orten des alltäglichen Lebens.

Die, die mit dem Feinstaub tanzen
Ein Selbstversuch geht der Frage nach, welchen Feinstaubbelastungen wir uns in der Freizeit aussetzen.

Von Bienen und Biomonitoring
Bienen sammeln nicht nur Pollen – sondern auch Luftdaten. Ein Projekt am Flughafen Halle/Leipzig beobachtet so die Luftqualität in seiner Umgebung.

Twitter-Bot Dustin R.
Twitter-Bot @dustin_air informiert auf unterhaltsame Weise und ungewöhnlichen Wegen über das Thema.
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