Filme gegen das Vergessen

Im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus zeigt das Stadtmuseum drei Filme aus unserer Reihe „Stolpersteine – Filme gegen das Vergessen“. Die dokumentarischen Kurzfilme aus der Reihe setzen sich mit der Idee der Stolpersteine auseinander, zeichnen die Lebenswege von Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung nach und erinnern an Menschen die bis heute unter Diskriminierung leiden. Die Produktionen, die am Gedenktag zu sehen sein werden, führen uns mit dem ‚Operettenkönig‘ Leo Schönbach ins Exil nach Shanghai, zeigen in Kein Happy End eindringlich die Unausweichlichkeit der menschenverachtenden Vernichtungsmaschinerie der Nationalsozialisten und zeichnen in Gudrun Goeseke gegen das Vergessen die Geschichte der Frau nach, die Zeugnisse des jüdischen Lebens in Halle gerettet und ein Archiv der halleschen Jüdinnen und Juden angelegt und gegen alle Widerstände verteidigt und beschützt hat

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen! Zur Filmvorführung sind Studierende anwesend und werden einen Einblick in ihre Recherchen zu neuen Filmproduktionen geben.

Weitere Filme der Reihe finden Sie auf unserem YouTube-Kanal sowie auf dem Bildungsserver des Landesinstituts für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA).

Feinstaub-Projekt veröffentlicht

Die Arbeiten der MM&A-Studierenden des Feinstaub-Projektes sind nun bei MDR Sachsen-Anhalt online veröffentlicht. Die im Sommersemester 2018 entwickelten vier journalistische Formate zum Thema „Luftqualität in Halle“ verfolgen datenjournalistische Ansätze und informieren über das Thema auch auf ungewöhnliche und unterhaltsame Weise:

Der unsichtbare Fein(d)staub – Ein Messperiment in Halle
Ein Rundgang durch die Stadt zeigt die Feinstaubbelastung an verschiedenen Orten des alltäglichen Lebens.

Die, die mit dem Feinstaub tanzen
Ein Selbstversuch geht der Frage nach, welchen Feinstaubbelastungen wir uns in der Freizeit aussetzen.

Von Bienen und Biomonitoring
Bienen sammeln nicht nur Pollen – sondern auch Luftdaten. Ein Projekt am Flughafen Halle/Leipzig beobachtet so die Luftqualität in seiner Umgebung.

Twitter-Bot Dustin R.
Twitter-Bot @dustin_air informiert auf unterhaltsame Weise und ungewöhnlichen Wegen über das Thema.
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Inszenierte Ideologie


Abbildung © Sina Müller

Wie rechte Bewegungen und deren Themen in Medien dargestellt werden und welche Folgen Erzählmuster und Diskursstrategien für die gesellschaftliche Auseinandersetzung haben, war am 28. September Thema der Workshop-Tagung „Medien und Neue Rechte“ von MM&A und der Abteilung Medien- und Kommunikationswissenschaften.

Medienschaffende aus den Bereichen Print, TV und Online, VertreterInnen zivilgesellschaflticher Gruppen aus Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Berlin sowie WissenschaftlerInnen der MLU Halle-Wittenberg und der Universität Wien setzten sich mit Fragen auseinander wie Selbstinszenierungen neurechter Protagonisten vermieden werden können und eine kritische Berichterstattung aussehen sollte.

Das geschützte Format der Tagung war ein erster Austausch zwischen Medienschaffenden und Wissenschaft und wird auch künftig Thema in der wissenschaftlichen Arbeit der Abteilung Medien- und Kommunikationswissenschaften und weiterer interdisziplinärer Veranstaltungen sein.

Campus halensis: Interview zur Veranstaltung

Tanzend im Feinstaub

Inspiriert durch das Citizen Science Projekt „Luftdaten selber messen“ des OK Lab Stuttgarts haben sich die MM&A-Studierenden in den vergangenen Monaten mit den Themen Feinstaub und Luftqualität aus wissenschaftlicher und journalistischer Perspektive auseinandergesetzt. Die Studierenden präsentieren nun ihre Projekte in der „Langen Nacht der Wissenschaften“ am 06. Juli 2018 jeweils um 17.30 Uhr und 18.30 Uhr im Hörsaal 22, Hörsaalgebäude Universitätsplatz 1.

Projekt I: „Der unsichtbare Fein(d)staub – Ein Messperiment in Halle“
Ein Rundgang durch die Stadt zeigt die Feinstaubbelastung an verschiedenen Orten des alltäglichen Lebens.

Projekt II: „Die, die mit dem Feinstaub tanzen“
Ein Selbstversuch geht der Frage nach, welchen Feinstaubbelastungen wir uns in der Freizeit aussetzen.

Projekt III: „Von Bienen und Biomonitoring“
Bienen sammeln nicht nur Pollen – sondern auch Luftdaten. Ein Projekt am Flughafen Halle/Leipzig beobachtet so die Luftqualität in seiner Umgebung.

Projekt IV: @dustin_air
Ein Twitter-Bot informiert auf unterhaltsame Weise und ungewöhnlichen Wegen über das Thema.

Alle Interessierten sind herzliche eingeladen. Im Anschluss werden ab 20 Uhr studentische Filmproduktionen der Abteilung „Kommunikations- und Medienwissenschaften“ gezeigt.

Informationen zum Programm der „Langen Nacht der Wissenschaften“

„Entdecke Halle“ hörend

Halle hören

Der zweite Teil der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung „Entdecke Halle!“ ist seit April 2018 für das Publikum geöffnet. Teil der Ausstellung ist die Medienstation „Halle utopisch | sportlich hören“. Sie wurde in einem gemeinsamen Projekt des Stadtmuseums Halle und den MM&A-Studierenden entwickelt und umgesetzt. Mit Hilfe von Radioaufnahmen aus 40 Jahren DDR-Geschichte wurde untersucht, ob und wie in ihnen die Utopie einer sozialistischen Gesellschaft hörbar ist und welche Veränderungen dabei im Laufe der Zeit inhaltlich und atmosphärisch wahrnehmbar sind. Dem Sport als Aushängeschild der sozialistischen Gesellschaft wurde dabei besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Das Projekt „Halle utopisch | sportlich“ war auch Teil eines Audioportrait der Stadt Halle, dass auf dem Festival „Radiorevolten“ zu erleben war.

Weitere Informationen: Stadtmuseum Halle, Dauerausstellung

Von Hundekot bis Spenderniere

Wie recherchiere ich richtig, wie schreibe ich zielgruppengerecht und bereite meine Informationen fürs Netz auf? Was die MM&A-Studierenden im ersten Semester lernten, wurde beim MDR-Reportertag gleich angewandt. Neben Einblicken in die Arbeitsabläufe im Funkhaus und der Online-Redaktion bekam jeder Studierende die Möglichkeit einen Artikel zu eigen recherchierten Themen zu verfassen, die in loser Folge bei MDR Sachsen-Anhalt erschienen.