MM&A bei der Langen Nacht der Wissenschaften

Graphik_Lange-NachtAm dritten Juli zeigt das Department für Medien und Kommunikation ab 20:30 Uhr im Audimax verschiedene Filmproduktionen anlässlich der Langen Nacht der Wissenschaften. Darunter auch ein MMMA-Projekt aus der Reihe Stolpersteine – Filme gegen das Vergessen. Der Film „Kein Happy End“ von Jessica Zanner und Christin Iffert zeigt am Beispiel der Familie Cohn aus Halle, den administrativen und logistischen Hintergrund der Judenvernichtung durch die Nationalsozialisten. Das offizielle Screening aller Kurzfilme des aktuellen Jahrgangs findet am neunten November 2015 statt.

Eignungsfeststellungsgespräche am 19.06. und 03.07.

Die Eignungsfeststellungsgespräche für den nächsten MM&A-Masterstudiengang ab Oktober 2015 finden am Freitag, den 19. Juni und am Freitag, den 03. Juli 2015 statt. Alle Bewerberinnen und Bewerber, die zu den Eignungsfeststellungsgesprächen zugelassen sind, werden in den kommenden Tagen per Mail informiert. Die Gespräche finden im MMZ (Mitteldeutsches Multimediazentrum), Mansfelder Straße 56, 06108 Halle/Saale statt.

Prof. Alfred Neven DuMont ist tot

Der Kölner Publizist und Verleger der Mitteldeutschen Zeitung Alfred Neven DuMont ist am 30. Mai 2015 gestorben. Neben seinen unternehmerischen Tätigkeiten war Alfred Neven DuMont auch Initiator der Halleschen Europäischen Journalisten Schule / A. N. D. (HALESMA) und Honorarprofessor am Department Medien- und Kommunikationswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Der Masterstudiengang „MultiMedia & Autorschaft“ ist seit über zehn Jahren das Ergebnis der Kooperation zwischen dem Verlagshaus DuMont Schauberg und der Universität Halle-Wittenberg und wurde maßgeblich vom Engagement Alfred Neven DuMonts geprägt.

Nachruf des Departments für Medien- und Kommunikationswissenschaftender der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg

Nachruf der Mitteldeutschen Zeitung

Reaktionen auf den Tod von Alfred Neven DuMont

Presseschau zum Tod von Alfred Neven DuMont

VERLÄNGERUNG DER BEWERBUNGSFRIST BIS 30.04.2015

Die Bewerbungsfrist für den kommenden Masterstudiengang „MultiMedia & Autorschaft“ 2015-2017 (Start: Wintersemster 2015/2016) verlängert sich bis zum 30. April 2015 (Datum des Poststempels). Alle erforderlichen Unterlagen, die einer Bewerbung beizufügen sind, finden Sie unter dem Menü „Bewerbung“ und „Dokumente“. Grund der Verlängerung waren technische Probleme unserer Homepage.

„Grenzenlos“ – Das neue Praxisprojekt

Das Praxisprojekt der MM&A-Studierenden geht online. „Grenzlos – Wege nach der Wende“ setzt sich mit den gesellschaftlichen und biographischen Umbrüchen im Laufe der 1990er Jahre in Sachsen-Anhalt auseinander. Wie änderte sich der Alltag der Menschen nach den historischen Ereignissen von 1989?

Die Gewissheiten des DDR-Alltags verschwanden fast über Nacht. Zwischen Aufbruch und Arbeitslosigkeit waren die Menschen gezwungen sich mit den neuen Realitäten auseinanderzusetzen – es betraf alle und alle Lebensbereiche. Von der LPG-Angestellten zur Bürgermeisterin, Jugendliche auf der Suche nach einer neuen Zukunft oder die undankbare Aufgabe erst seine langjährigen Kollegen zu entlassen und schließlich sein eigenes bisheriges Berufsleben abzuwickeln. Zum 25. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung sammelt die Website „grenzenlos-wendewege.de“ Geschichten von Menschen aus dieser Zeit. In Zusammenarbeit mit den BürgerReportern der Mitteldeutschen Zeitung entsteht so ein multimediales Bild von Sachsen-Anhalt in den 90er Jahren.

Weitere Infos über das Projekt und Wege zum Mitmachen gibt es auch bei facebook oder der Gruppe der MZ-Bürgerreporter.

Recherchen in Jerusalem

Stolperstein für Yedidia Geminder

Der Textilkaufmann Yedidia Geminder wohnte mit seiner Familie bis 1938 im Mühlweg 36 in Halle. Dann wurde die Familie im Rahmen der sogenannten „Polenaktion“ zwangsdeportiert. Im besetzten Polen wurde Yedidia Geminder 1942 in einem Arbeitslager von den Nazionalsozialisten ermordet. Seine Frau und seine Tochter überlebten jedoch als sogenannte „Schindler-Juden“ den Holocaust. Heute erinnert ein Stolperstein im Mühlweg an das Schicksal von Yedidia Geminder.

Die Stolpersteine in Halle und Sachsen-Anhalt sind seit einigen Jahren Ausgang für Filmprojekte der Studierenden des Masterstudiengangs. Maria Göckeritz und Evi Lemberger, MM&A-Studentinnen des aktuellen Jahrgangs, setzen sich in ihrem Projekt mit dem Leben der Familie Geminder auseinander. Für ihre Recherchen reisen sie jetzt nach Jerusalem, wo Irene Eber, die Tochter von Yedidia Geminder bis heute lebt. Ihr Projekt wird vom Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalts unterstützt.

Pressemitteilung der Universität

„Tage der Begegnung“, Mitteldeutsche Zeitung (28. Januar 2015)

„Hallesche Studentinnen drehen Film in Israel“, MDR 1 – Radio Sachsen-Anhalt (22. Januar 2015)