Fotoprojekt Corona

Corona oder auch Covid 19 ist da. Ob man will oder nicht. Das Virus
bewegt, fordert, verändert. Beherrscht die Medien, lenkt die Wirtschaft und Politik und ist kaum mehr wegzudenken aus unserem Alltag – die Normalität!

Wie geht man mit einem Thema um, dass jeden Tag über Wochen hinweg
in den Medien durchgekaut wird und dass so wenig sichtbar ist.

Vor diese Aufgabe hat Fotografin und Dozentin Evi Lemberger die 15 MMa-Studierenden im Seminar „Visuelle Strategien“ gestellt. Entstanden sind 15 individuelle fotografische Auseinandersetzungen mit Corona.

Alle Projekte sind auch auf dem MMA-Instagram-Kanal zu finden.

Mit „The Drive-In Awakens“ fängt Alexandra Pubantz das Revival und die besondere Atmosphäre der Autokinos ein.

Mit „Masken“ bringt Britta Zwigart die neue Normalität der allgegenwärtigen Maske zum Ausdruck.

Für „Das soziale-distanz Barometer“ dokumentiert David Sticker jeden vierten Samstag die Menschendichte auf dem Leipziger Marktplatz.

Wie Nähe und Distanz in Zeiten von Corona wahrgenommen werden, zeigt Denise Stell mit ihrem Projekt „[Distanzierte] Nähe„.

Die Veränderung der öffentlichen Meinungsäußerung unter Corona dokumentiert Frauke Rummler mit ihrem Projekt „Mit Transparenten demonstrieren„.

Liquid Crystal Display“ von Irene Schulz zeigt die Kuriosität der digitalen (Ersatz)Kommunikation während des Corona Lockdowns.

Mit „Tatort Gastro“ begibt sich Jenny Lehmann auf Spurensuche in einer vom Corona Lockdown besonders stark getroffenen Branche: Die Gastronomie.

Mit „Der wandelnde Spaziergang“ lädt Maike Grabow ein, mit ihr spazieren zu gehen, die Gedanken schweifen zu lassen und Veränderungen auf sich wirken zu lassen.

14 Wochen“ veränderte Freiheit, Kommunikation und Zeit in Bildern von Maren Wilczek.

Nah und doch so fern“ zeigt die persönlichen Gefühle und Assoziationen
von Meret Aupperle mit COVID-19.

In „Corona Geschichten“ porträtiert Milena Giskes Menschen in ihren Wohnräumen, die im März 2020 zum veränderten Mittelpunkt ihres Alltag wurden.

Von Anstand mit Abstand handelt „Die Anstandsgesellschaft“ von Oliver Haupt.

Gespenstige Leere fängt Sarah-Maria Köpf mit „University of Emptiness“ ein.

Für „Corona Feiern“ begibt sich Sören Engels in die Grauzonen illegaler Raves, mit dem Ziel einen gesellschaftlichen Aushandlungsprozess des Feierns anzustoßen.

Für „unfollow the white rabbit“ hat Yevgenia Shcherbakova den Sprung in den Kaninchenbau von Attila Hildmann, Eva Herrmann und Xavier Naidoo gewagt und erzählt von ihrer Reise.